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Vier Tische, vier Bücher, eine mögliche Ordnung

Der Lesesaal

In einem Lesesaal stehen vier Tische nebeneinander, von links nach rechts. An jedem sitzt genau ein Leser, auf jedem liegt genau ein Buch. Du erfährst nicht, wer wo sitzt — nur einige Nebensächlichkeiten, aus denen sich alles Übrige zwingend ergibt. Mehr braucht es nicht: kein Vorwissen, keine Jahreszahl, die man auswendig können müsste. Nur die Jahreszahlen, die dabeistehen, wollen mitgelesen werden.

Auf den Tischen liegt

Was bekannt ist

  1. Hanno liest nicht „Dissertatio de arte combinatoria".
  2. Dorian sitzt nicht an Tisch IV.
  3. „Begriffsschrift" liegt weiter links als „Dissertatio de arte combinatoria".
  4. Hanno liest nicht „Begriffsschrift".
  5. Von „The Principles of Mathematics" und „Sein und Zeit" liegt das ältere Werk weiter links.
  6. Elsa sitzt unmittelbar neben dem Tisch mit „The Principles of Mathematics".
  7. Elsa liest nicht „Dissertatio de arte combinatoria".
  8. Elsa sitzt unmittelbar neben dem Tisch mit „Begriffsschrift".

Tisch I

Tisch II

Tisch III

Tisch IV

Setze alle vier Tische.

Was hier erfunden ist — und was nicht

Die vier Leser hat es nie gegeben; sie sind Figuren des Rätsels, nicht der Geschichte. Die vier Bücher dagegen stehen mit Verfasser und Erscheinungsjahr im Bestand dieser Seite, und wo ein Hinweis auf das ältere Werk verweist, tut er es nach dem wirklichen Datum. So behauptet das Spiel nichts, was falsch wäre — die Fiktion bleibt dort, wo sie sichtbar ist.

Die Form geht auf das sogenannte Zebrarätsel zurück, das im Volksmund Einstein zugeschrieben wird — ohne jeden Beleg, dass er es je gesehen hätte. Was es lehrt, ist die unscheinbarste Bewegung des Denkens: dass man das Wahre oft nicht findet, indem man es sucht, sondern indem man geduldig ausschließt, was nicht sein kann.